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Plaquenil und hydroxychloroquin dosis

Chloroquin wirkt über einen nicht ganz aufgeklärten Wirkmechanismus blutschizontozid und antirheumatisch. Das Medikament kann zur Therapie und Prophylaxe der Malaria und bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt werden. Es werden die wichtigsten Nebenwirkungen genannt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. In Kooperation mit Meditricks bieten wir dir durchdachte Merkhilfen zum Einprägen relevanter Fakten, dies sind animierte Videos und Erkundungsbilder. Eine Übersicht über alle Inhalte findest du in dem Kapitel Meditricks.


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Die Malariamittel können auch mit anderen langwirksamen Antirheumatika kombiniert werden, so sind Versuche u. Imurek oder Ciclosporin Sandimmun gemacht worden. Die entsprechenden Studienergebnisse sind aber uneinheitlich und insgesamt nicht so überzeugend wie die Ergebnisse für die oben genannte Dreierkombination. Die Dosis ist dabei oft höher. Die Malariamittel sind dabei in der Regel sehr gut wirksam. Malariamittel gehören in die Gruppe der langwirksamen Antirheumatika und wirken damit nicht sofort.

Umgekehrt hält ihre Wirkung auch an, wenn man die Therapie beendet. Ein Effekt ist in der Regel frühestens nach 6 Wochen zu erwarten; oft sogar noch später. Wenn allerdings nach 3 Monaten Therapie noch keine Wirkung zu beobachten ist, sollte die Behandlung wegen Unwirksamkeit abgebrochen werden. Andererseits kann sich die Wirkung vom 3. Monat noch steigern, d. Die Verträglichkeit von beiden Substanzen ist normalerweise gut.

Schwere Unverträglichkeitsreaktionen oder auch gefährliche Nebenwirkungen sind sehr selten. Einige Patienten werden nach der Einnahme müde und u.

Inhaltsverzeichnis

Bei manchen Patienten führen die Malariamittel zu dem umgekehrten Effekt, bis hin zu einer deutlichen Verringerung des Schlafbedürfnisses ohne dass man sich am nächsten Morgen unausgeschlafen fühlt oder sogar zu regelrechter Schlaflosigkeit. In diesem Fall sollte die Medikation morgens eingenommen werden. Manchmal ist diese Nebenwirkung so ausgeprägt, dass die Dosis halbiert werden muss oder die Behandlung deswegen sogar beendet werden muss. Weitere, gelegentlich auftretende Nebenwirkungen umfassen andere zentralnervöse Symptome wie eine innere Unruhe oder auch Denkstörungen und Konzentrationsstörungen bis hin zu Verwirrtheitszuständen alles sehr selten.

Manchmal kommt es zu Kopfschmerzen. Etwas häufiger sind Beschwerden im Bereich des Magen- und Darmtraktes. Bei empfindlichen Patienten kommt es aber zu einem Schweregefühl im Bauch, so als ob Pflastersteine darin lägen; z. Häufiger sind Blähungen. Seltener ist eine Appetitlosigkeit, noch seltener eine regelrechte Übelkeit. Selten sind auch Brechreiz oder gar Erbrechen. Ebenfalls selten treten Durchfälle auf.

Etwas häufiger berichten Patienten unter einer Behandlung mit Malariamitteln, dass sie ungewollt Gewicht abnehmen. Meistens wird dies jedoch nicht als unerwünschte Nebenwirkung betrachtet, sondern sogar eher als unbeabsichtiger, aber durchaus positiver Nebeneffekt der Therapie aufgefasst. Manchmal kommt es zu Kreislaufreaktionen, die aber üblicherweise harmlos sind z. In der Anfangsphase der Behandlung kann es zu sogenannten Akkomodationsstörungen kommen, d.

Auch berichten einige Patienten in den ersten Tagen oder in den ersten Wochen über Doppelbilder oder auch in der Dämmerung über Höfe um Lichter. Diese Erscheinungen sollten nach Wochen verschwunden sein. Wenn sie über diesen Zeitraum hin anhalten, führt dies in der Regel dazu, dass die Behandlung beendet und eine andere langwirksame Substanz eingesetzt werden muss.

Malariamittel können bei empfindlichen Patienten z. Bei Patienten, bei denen sich eine intensive Sonnenexposition nicht vermeiden lässt, z. Da die Malariamittel eine Langzeitwirkung haben, lässt sich dies in der Regel vertreten. Nach dem Urlaub wird die Therapie dann wieder unverändert fortgesetzt. Eine seltene, aber wichtige mögliche Nebenwirkung der Malariamittel ist eine Ablagerung in der Hornhaut der Augen und eine Schädigung der Netzhaut. Das entsprechende Risiko hängt in erster Linie von der Menge der verabreichten Substanz ab, d. Da es allerdings Patienten gibt, die Resochin oder Quensyl über viele Jahre hin völlig ohne Probleme und ohne das Auftreten dieser Nebenwirkung einnehmen, müssen noch andere, sogenannnte individuelle Faktoren hinzukommen, z.

Die Ablagerungen in der Hornhaut bilden sich nach Absetzen des Präparats wieder vollständig zurück und hinterlassen keine andauernden Schäden. In der Regel tritt die ernstzunehmende Retinopathie erst im längeren Verlauf der Behandlung auf, praktisch nie innerhalb der ersten Wochen. Zugleich ist sie auch im weiteren Verlauf extrem selten. Eine auf dem amerikanischen Rheumatologenkongress ACR in Washington vorgestellte sehr umfangreiche Studie beziffert das entsprechende Risiko auf Die bei der Retinopathie aufgetretenen Schäden können auch nach Absetzen der Therapie bestehen bleiben, vor allem, wenn die Therapie nicht rechtzeitig abgebrochen wird man nennt das irreversible Schäden.

Ansonsten kann sie in frühen Fällen nur durch eine augenärztliche Untersuchung festgestellt werden.

Plaquenil® - Gebrauchsinformation

Um das Risiko von irreversiblen Schäden von Malariamitteln am Auge so weit wie möglich zu minimieren, werden in Deutschland bei einer Therapie von entzündlich-rheumatischen oder immunologischen Systemerkrankungen mit Malariamitteln augenärztliche Kontrollen im Abstand von anfangs 3 Monaten empfohlen. Damit man den Ausgangsbefund vor Aufnahme der Therapie kennt, ist eine augenärztliche Untersuchung vor Beginn der Behandlung sinnvoll. Im Beipackzettel und den übrigen Arzneimittelinformationen sind wie üblich eine Reihe von seltenen Nebenwirkungen aufgelistet, die aber in der täglichen Praxis keine Rolle spielen.

Um eine Abschätzung ihrer Bedeutung zu geben, sollen sie kurz kommentiert werden.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Selten traten Verminderungen bei der Zahl der Blutplättchen auf Thrombopenie , die sich nach Absetzen des Medikaments rasch wieder normalisierten. Einmal kam es zu einem epileptischen Anfall bei einem Patienten, der zuvor noch nie mit Epilepsie zu tun hatte. Allerdings gab es weitere Begleitumstände, die so einen Anfall auslösen können erheblicher Alkoholkonsum, wenig Nachtschlaf und Stress. Dies habe ich selber glücklicherweise bei meinen Patienten noch nie beobachtet.

Am Skelettmuskel soll es zu einer Verminderung der Kontraktilität sowie einer Abnahme der Muskelmasse Atrophie kommen können; diese bildet sich nach Absetzen wieder zurück. Es sollte deshalb ein Abstand von etwa 4 Stunden zwischen der Einnahme von Antacida und von Resochin bzw. Quensyl eingehalten werden. Malariamittel führen nur in extrem seltenen Fällen zu Veränderungen des Blutbildes, der Leberwerte oder der Nierenwerte. Zur Therapiesicherheit sind aber ebenso wie bei den anderen langwirksamen Antirheumatika auch unter einer Behandlung mit Chloroquin z. Die Kontrollintervalle hängen in erster Linie von der Therapiedauer ab, weiterhin von den Ausgangsbefunden, der Krankheitsaktivität und der Krankheitsschwere, dem Alter sowie möglichen Begleiterkrankungen neben der rheumatischen Grunderkrankung.

In der Rheumatologie gilt die systemische Krankheitsaktivität als kontrolliert, wenn folgende Werte erreicht sind:. Insbesondere der DAS wird zunehmend auch in der täglichen rheumatologischen Routine eingesetzt. Ein wesentliches Merkmal der modernen Rheumatologie zu Beginn des Jahrhunderts ist ihr wachsender Anspruch, nicht mehr nur die Krankheit zu bremsen, sondern sie zu stoppen und im optimalen Fall auch langfristig kontrollieren zu wollen.


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Malariamittel dürfen verständlicherweise nicht gegeben werden, wenn es in der Folge einer vorausgegangenen Therapie zu einer Schädigung der Netzhaut Retinopathie gekommen ist. Dies gilt auch bei vorbestehenden Gesichtsfeldeinschränkungen. Bei bestimmenten Erkrankungen des sogenannten blutbildenden Systems GlukosePhosphat-Dehydrogenase-Mangel mit hämolytischer Anämie sogenannter Favismus dürfen Malariamittel ebenfalls nicht eingesetzt werden, weiterhin bestehen Gegenanzeigen für eine einzelne, sehr seltene Muskelerkrankung Myasthenia gravis. Bei Patienten, die auf chininhaltige Substanzen, speziell 4-Aminochinoline, überempfindlich sind, dürfen Malariamittel ebenfalls nicht gegeben werden.

Bei Patienten mit Schuppenflechte Psoriasis kann es bei einer Behandlung mit Malariamitteln zu einer Verschlechterung der Schuppenflechte kommen. Manchmal sieht man umgekehrt sogar unter der Behandlung eine Verbesserung der Schuppenflechte. Malariamittel können die sogenannte Krampfschwelle erhöhen, vor allem in höherer Dosierung.

Hydroxychloroquin

Deshalb ist bei Patienten mit Epilepsie besondere Vorsicht geboten und sehr abzuwägen, ob es keine therapeutischen Alternativen gibt. Dies gilt auch für Patienten mit SLE und zerebraler Beteiligung bei der im übrigen eine alleinige Therapie mit Malariamitteln ohnehin nicht ausreichend ist. Dies gilt auch für eine sehr seltene Stoffwechselerkrankung Porphyrie. Als langwirksame Antirheumatika wirken die Malariamittel zum einen nicht sofort, zum anderen unterdrücken sie auch im Verlauf und bei an sich guter Wirksamkeit die Symptome nicht immer und bei jedem Patienten an jedem Tag vollständig oder ausreichend.

Sie müssen und können deshalb mit Medikamenten aus der Gruppe der symptomatisch wirkenden Antirheumatika, d. Praktisch sieht das so aus, dass das entsprechende langwirksame Antirheumatikum Resochin oder Quensyl als Dauertherapie kontinuierlich gegeben wird, während die Einnahme des symptomatisch wirkenden Medikaments z. Diclofenac davon abhängig gemacht wird, ob es wegen der Symptome gebraucht wird oder ob man ggf.

Ich bespreche mit meinen Patienten, dass sie es selber ausprobieren und entscheiden können, ob sie an einem jeweiligen Tag einen cortisonfreien Entzündungshemmer brauchen oder nicht oder ob sie von der vorgegebenen Dosierung in vollem Umfang Gebrauch machen oder die Dosis reduzieren, z.